PRP & Vampirlifting in Frankfurt
Kein Filler. Kein künstliches Volumen. Körpereigenes Plasma.
Beim sogenannten Vampirlifting nutzen wir Bestandteile deines eigenen Blutes, um regenerative Prozesse in der Haut zu unterstützen.
Dafür gewinnen wir aus einer kleinen Blutprobe PRP – Platelet-Rich Plasma, also plättchenreiches Plasma. Es enthält eine erhöhte Konzentration an Blutplättchen und verschiedene Signal- und Wachstumsfaktoren, die an Wundheilungs- und Remodelingprozessen beteiligt sind.
Ziel ist kein unmittelbarer Volumenaufbau, sondern eine schrittweise Verbesserung von Hautqualität, Struktur und feinen Linien.
Key Facts
Die tatsächlichen Leistungen werden nach der GOÄ abgerechnet.
Was ist PRP?
PRP steht für Platelet-Rich Plasma, also plättchenreiches Plasma.
Dafür nehmen wir eine kleine Menge Blut ab und trennen die verschiedenen Blutbestandteile durch Zentrifugation voneinander.
Der für die Behandlung verwendete Anteil enthält eine erhöhte Konzentration an Blutplättchen. Diese setzen verschiedene Signal- und Wachstumsfaktoren frei, die an natürlichen Reparatur- und Remodelingprozessen beteiligt sind.
Das PRP wird anschließend gezielt in die gewünschten Hautbereiche injiziert.
Weil man mit körpereigenem Blut behandelt, wird die PRP-Therapie oft auch als Vampirlifting bezeichnet.
Für wen eignet sich ein Vampirlifting?
PRP kann interessant sein, wenn du dir eine Verbesserung der Hautqualität wünschst, ohne zusätzliches Volumen einzubringen.
Besonders geeignet kann die Behandlung sein bei:
- feinen Linien
- nachlassender Elastizität
- unruhiger oder müde wirkender Haut
- ersten Zeichen der Hautalterung
- Patienten, die einen möglichst körpereigenen Behandlungsansatz bevorzugen
Bei tiefen Falten, ausgeprägtem Volumenverlust oder deutlich abgesunkenem Gewebe reicht PRP allein meist nicht aus.
Was kann sich durch die Behandlung verändern?
Hautstruktur
Die Haut kann im Verlauf gleichmäßiger und glatter wirken.
Feine Linien
Oberflächliche Linien können sich verbessern; die vorhandenen Studiendaten zeigen hierfür positive Effekte.
Elastizität
Studien beschreiben Hinweise auf eine Verbesserung elastischer Eigenschaften der Haut.
Hydratation und Hautdichte
Auch hierfür gibt es positive Signale in klinischen Studien.
PRP oder Microneedling?
Beide Verfahren können die Hautstruktur verbessern, setzen aber unterschiedlich an.
Microneedling erzeugt kontrollierte Mikroverletzungen und eignet sich besonders bei Hautstruktur, Poren und atrophischen Aknenarben.
PRP nutzt dagegen körpereigene Blutbestandteile und deren Signal- und Wachstumsfaktoren.
Je nach Hautbild können beide Verfahren einzeln oder im selben Behandlungskonzept eingesetzt werden. Eine Kombination ist jedoch nicht automatisch für jeden Patienten sinnvoll.
Mehr über Microneedling erfährst du hier.
PRP oder Polynukleotide?
Beide Verfahren zielen auf Hautqualität und regenerative Prozesse, unterscheiden sich aber grundsätzlich im verwendeten Material.
PRP wird direkt aus deinem eigenen Blut gewonnen.
Polynukleotide sind aufbereitete Nukleotidketten, die injiziert werden und ebenfalls Remodelingprozesse beeinflussen können.
Bei PRP steht für viele Patienten besonders der autologe (also körpereigene) Ansatz im Vordergrund. Polynukleotide können dagegen beispielsweise bei dünner, feuchtigkeitsarmer oder besonders empfindlicher Haut interessant sein.
Welche Behandlung sinnvoller ist, hängt vom Hautbild und Behandlungsziel ab.
Mehr über Polynukleotide erfährst du hier.
PRP bei Haarausfall
PRP wird auch bei bestimmten Formen von Haarausfall eingesetzt, insbesondere bei androgenetischer Alopezie.
Hier wird das aufbereitete Plasma gezielt in die Kopfhaut eingebracht.
Studien und Metaanalysen zeigen Hinweise auf eine Verbesserung von Haardichte und teilweise Haardicke. Das Ergebnis hängt jedoch stark von Ursache und Stadium des Haarausfalls ab.
PRP ersetzt deshalb keine sorgfältige Diagnostik der Ursache. Eine gründliche Anamnese und Untersuchung gehören für uns deshalb zur Behandlung immer dazu.
Wie viele Behandlungen brauche ich?
PRP ist keine klassische Sofortbehandlung.
Erste Veränderungen können sich im Verlauf der folgenden Wochen entwickeln. Für eine deutlichere Hautverbesserung werden häufig mehrere Sitzungen durchgeführt.
Je nach Ausgangsbefund empfehlen wir häufig eine Serie von etwa drei Behandlungen im Abstand von ungefähr vier Wochen.
Anschließend bekommt die Haut Zeit für ihre Remodelingprozesse. Ob und wann eine Auffrischung sinnvoll ist, entscheiden wir individuell.
Wie läuft die Behandlung ab?
Zu Beginn besprechen wir, welche Hautbereiche dich stören und ob PRP für dein Behandlungsziel geeignet ist.
Anschließend nehmen wir eine kleine Menge Blut ab. Durch Zentrifugation trennen wir daraus den plättchenreichen Plasmaanteil.
Das frisch gewonnene PRP wird anschließend mit Nadeln gezielt in die gewünschten Hautbereiche eingebracht.
Durch die vorherige Anwendung einer Betäubungscreme bleibt die Behandlung zwar spürbar, wir können die Schmerzen der Injektionen aber deutlich reduzieren.
Die Behandlung dauert insgesamt etwa 30 bis 45 Minuten. Direkt danach können kleine Schwellungen, Rötungen oder punktförmige Einstichstellen sichtbar sein.
Der eigentliche Effekt entwickelt sich erst danach – über die folgenden Wochen und Monate.
Risiken und mögliche Nebenwirkungen
Da PRP aus dem eigenen Blut gewonnen wird, sind allergische Reaktionen auf das eigentliche Plasmapräparat weniger relevant als bei vielen körperfremden Materialien.
Trotzdem handelt es sich um eine invasive Behandlung. Vorübergehend können Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit, kleine Hämatome und punktförmige Einstichreaktionen auftreten.
Wie bei jeder Injektion bestehen außerdem Risiken für Infektionen, Entzündungsreaktionen und Gefäß- beziehungsweise Nervenverletzungen.
Sorgfältige Blutentnahme, Aufbereitung, Hygiene und sterile Injektionstechnik reduzieren diese Risiken, können sie jedoch nicht vollständig ausschließen.
Häufige Fragen zum PRP & Vampirlifting
Ist Vampirlifting dasselbe wie PRP?
Ja. „Vampirlifting“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ästhetische Behandlungen mit plättchenreichem Plasma (PRP), das aus dem eigenen Blut gewonnen wird.
Wann sehe ich ein Ergebnis?
Erste Veränderungen können nach einigen Wochen sichtbar werden. Die Entwicklung der Hautqualität erfolgt schrittweise über mehrere Wochen bis Monate.
Wie viele PRP-Behandlungen brauche ich?
Häufig beginnen wir mit einer Serie von etwa drei Behandlungen im Abstand von ungefähr vier Wochen. Der genaue Bedarf hängt von Hautbild und Behandlungsziel ab.
Ist PRP ein Filler?
Nein. PRP erzeugt kein klassisches Füllvolumen. Ziel ist vielmehr, körpereigene Reparatur- und Remodelingprozesse zu unterstützen.
Ist PRP besser als Polynukleotide?
Nicht grundsätzlich. PRP nutzt körpereigenes Plasma, während Polynukleotide ein anderes regeneratives Konzept verfolgen. Welche Option besser passt, hängt vom Hautbild und Behandlungsziel ab.
Mehr über Polynukleotide erfährst du hier.
Kann PRP gegen Haarausfall helfen?
Bei androgenetischer Alopezie zeigen Studien Hinweise auf eine Verbesserung der Haardichte. Vor der Behandlung sollte jedoch zunächst die Ursache des Haarausfalls geklärt werden.
Wie gut ist Vampirlifting wissenschaftlich belegt?
Es gibt positive klinische Studien und systematische Reviews, auch wenn die verfügbaren Daten aufgrund unterschiedlicher PRP-Protokolle und teilweise kleiner Studien noch heterogen sind.
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